Das Ziel des Spieles ist es, möglichst wertvolle Wörter auf dem Spielplan zu platzieren. Wörter können senkrecht oder waagerecht auf dem Spielplan gelegt werden. Im Unterschied zu Scrabble ist es aber auch erlaubt, Buchstaben auf andere Buchstaben zu stapeln. Ein Zug besteht also aus der Abgabe eines neuen Wortes. Das neue Wort muss so gebildet werden, dass ein schon bestehendes Wort verlängert, gekreuzt, berührt oder (ganz oder teilweise) überdeckt wird. Alle Wörter, die sich beim Legen des neuen Wortes neu ergeben, müssen zulässig sein und zählen mit. Beim Stapeln dürfen keine zwei identischen Buchstaben aufeinander gelegt werden; abwechselndes Legen ist aber durchaus erlaubt. Es dürfen maximal fünf Buchstaben aufeinandergelegt werden.
Zählweise. Jeder Buchstabe zählt einen Punkt, alle Buchstaben eines veränderten Wortes zählen mit, einschließlich der verdeckten Buchstaben in einem Stapel. Buchstaben und Stapel, die in mehreren veränderten Wörtern vorkommen, zählen also doppelt! Hat man alle Buchstaben der Bank verbraucht, gibt es zehn Punkte Bonus. Alle Wörter, bei denen alle Buchstaben direkt auf dem Plan liegen (also kein Buchstabe auf einem Stapel), zählen doppelt. Der Bonus für seltene Buchstaben (J, Q, X, Y und Z) wurde im Postspiel abgeschafft. Der Spielleiter kann dem Buchstabensatz Joker (gekennzeichnet durch ?) hinzufügen, die als beliebige Buchstaben (außer ß) verwendet werden können. Joker sind – wie alle Buchstaben – einen Punkt wert und können nicht ausgetauscht werden.
Finale. In der letzten Runde dürfen alle angebotenen Buchstaben in mehreren Zügen auf dem Plan platziert werden. Für jeden Buchstaben, der nicht verbaut wird, gibt es fünf Minuspunkte. Eine Prämie für das Anlegen aller Buchstaben – wie in den Vorrunden – gibt es nicht mehr.
Zulässigkeit von Wörtern. Hier gilt das Gleiche wie bei den meisten Wortspielen: Entscheidend ist der bei der Auswertung genannte Duden. Nur was dort als Stichwort drin steht, darf auch gelegt werden. Ausgenommen sind Abkürzungen (z.B. chemische Zeichen), Vor- und Nachsilben für sich allein (z.B. anti… oder …nasig) und Wörter mit Sonderzeichen (Akzent, Apostroph, Bindestrich, Leerzeichen, o.ä.). Erlaubt sind aber Eigennamen und geographische Bezeichnungen, Kurzwörter (Abi, Apo), Kunstwörter (Cobol), griechische Buchstaben (sehr beliebt: Ny, My, Xi), Ausrufe (ah!, äh!, aha!) und sämtliche Beugungsformen, die sich aus den Wörtern bilden lassen (Mehrzahl, Vergangenheit, Befehlsform, etc.). Umlaute dürfen nicht zusammengesetzt werden (verwende also Ä, nie AE), der Buchstabe 'ß' wird immer durch SS ersetzt. Bei Beugungsformen von trennbaren Verben, wie ausixen, sind auch einzelne Teile davon erlaubt, z.B. ixte von „er ixte aus“. Dabei sollte aber auch die Grundform zur Herkunftsbestimmung angegeben werden! Genaueres beschreiben die Wortspielregeln.
Zugabgabe wie bei Scrabble: Koordinaten des Wortes plus s für senkrecht oder w für waagerecht, Angabe der zusätzlich gebildeten Wörter und Punkte. Es dürfen und sollten Ersatzzüge abgegeben werden. Ein Buchstabe des ersten Wortes muss eines der vier zentralen Felder (E5, E6, F5 oder F6) überdecken.
Hier ein Einblick in eine Partie Topwords namens Arratia.
Cici Beilken, letzte Änderung: 31.5.2026